Nackter Protest im Namen des FEMENismus: Subversiver Körpereinsatz oder reaktionärer Universalismus? -Über die Verhandlung eines intelligiblen feministischen Körpereinsatzes im Mediendiskurs

Vierzig Jahre nach der zweiten Frauenbewegung in Deutschland, der Politisierung des Körpers zum Zwecke der Selbstermächtigung und des Autonomiegewinns, treten nun „neue“ Feminist_innen auf die gesellschaftliche Bühne: Ihre (halb-)nackten, weiblichen Körper nutzen auch die Aktivist_innen der Frauenrechtsgruppe Femen, sie sind ein aktuelles Beispiel für feministische Ermächtigung qua Körper(praxen). Ihr Ziel ist es, durch die Instrumentalisierung ihrer Körper die Deutungshoheit über die weibliche Nacktheit dem patriarchalen Regime zu entreißen und subversiv einzusetzen. In dem Workshop analysieren wir sowohl Medienbeiträge als auch wissenschaftliche Abhandlungen namhafter Soziolog_innen und diskutieren mögliche Zusammenhänge zwischen feministischer Selbstermächtigung qua Körper(lichkeit), neoliberaler Individualisierungsideologie, „body politics“ der Neuen Frauenbewegung und postfeministischer Tendenzen.

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